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Samstag, 10. April 2021

Newsletter 8 - September 2010

NEWSLETTER der Initiative FahrRad OÖ

Ausgabe 8 vom 17. September 2010
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Inhalt:

 Rad fahren beginnt im Kopf - OÖ. Radgipfel 2010
 Linz: Initiative FahrRad bemüht sich um Verbesserungen
 Linz: Längere Ampelphasen für Radverkehr in Aussicht
 Linz: Selbsthilfe Fahrradwerkstatt "Bikekitchen"
 Linz: Vortrag "I fahr Rad jeden Tag"
 Velo-City Konferenz 2010
 Unfälle: Radfahren ist sicherer als oft behauptet
 Neues Radverleihsystem in London
 Kuriositäten zum Schmunzeln
 Termine
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Rad fahren beginnt im Kopf - OÖ. Radgipfel 2010
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"Rad fahren beginnt im Kopf" stellte Oberösterreichs Umweltlandesrat
Rudi Anschober zur Eröffnung des oö. Radgipfels, der Ende Mai in Linz
stattfand, fest. Wenn dem so ist, braucht es vieler Motivationsschübe
und mentaler sowie sonstiger Verlockungen, damit mehr ÖsterreicherInnen
den Autoschlüssel liegen lassen und sich auf ihr Fahrrad schwingen.
Schließlich hat so gut wie jeder eines zu Hause stehen. Anregungen zur
Bewusstseinsbildung und Imageförderung pro Rad waren denn auch
Hauptthemen des Gipfels. Lesen Sie mehr unter
http://www.ifahrrad.at/radgipfel-ooe-2010



Linz: Initiative FahrRad bemüht sich um Verbesserungen
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Um der Kommunikation zwischen der Linzer Verkehrsplanung und der
Initiative FahrRad OÖ als Interessensvertreterin der RadfahrerInnen
einen fixen Rahmen zu geben, wurde vor einigen Jahren das Radforum
eingeführt. Erfreulicherweise hat auch Verkehrsstadtrat Luger (SP), der
Mobilitätsstadtrat Himmelbauer (Grüne) abgelöst hat, diese Einrichtung
weiter übernommen. So fand im Juli das 16. Radforum zum ersten Mal mit
Stadtrat Luger statt. Viele Problemstellen im Linzer Radverkehrsnetz
konnten besprochen werden und werden auf Verbesserungsmöglichkeiten
geprüft. Im Herbst wird eine gemeinsame Befahrung von Lücken im Linzer
Radverkehrsnetz stattfinden.



Linz: Längere Ampelphasen für Radverkehr in Aussicht
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Die wohl häufigste Einschränkung für RadfahrerInnen entsteht bisher,
wenn sie bei Radwegüberfahrten eine gemeinsame (oder gleich
geschaltete) Ampel mit FußgängerInnen benützen müssen. Da
FußgängerInnen eine wesentlich längere „Räumzeit“ als RadfahrerInnen
haben, bekommen auch die RadfahrerInnen eine unnötig kurze Grünphase.
Die Linzer Grünen stellten im Gemeinderat einen Antrag zur Schaffung
längerer, an den Kfz- Verkehr angepasster Grünphasen für
RadfahrerInnen. Der Antrag wurde beschlossen und wird nun überprüft.



Linz: Selbsthilfe Fahrradwerkstatt "Bikekitchen"
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In der "Bike Kitchen Linz" kann jede/r sein/ihr Fahrrad selbst
reparieren oder sich eines aus alten Fahrrädern zusammenbauen. Dabei
gibt es Tipps von erfahrenen Radreparatur- und Radbauexperten.
Gleichzeitig ist die Bike Kitchen aber auch ein Platz zum Treffen und
Gedanken austauschen. http://www.ifahrrad.at/bikekitchen



Linz: Vortrag "I fahr Rad jeden Tag"
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Im Rahmen der Mobilitätswoche 2010 findet am 21. September 2010 um
19:00 im Urbi&Orbi Kircheninfocenter in der Atrium Einkaufspassage ein
Vortrag mit Diskussion zum alltagstauglichen Verkehrsmittel Fahrrad
statt. Der Referent Dr. Klaus Renoldner ist konsequenter Radnutzer als
praktischer Arzt im Waldviertel und  Solarpreisträger 2009. Renoldner:
"Da das Fahrrad mit Abstand das umwelt- und klimafreundlichste
Verkehrsmittel ist, noch dazu gesundheitsfördernd und billig ist, soll
es abgesehen vom zu-Fuß-Gehen unsere erste Verkehrsmittelwahl sein. In
meinen Vorträgen und Workshops gehe ich detailliert auf die Vorteile
und Möglichkeiten des Radfahrens ein".



Velo-City Konferenz 2010
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VerkehrsplanerInnen und RadlobbyistInnen aus der ganzen Welt trafen
sich bei der Velo-City Konferenz in Kopenhagen, um sich über das
Fahrrad als wichtiges, nachhaltiges und zukunftorientiertes
Verkehrsmittel auszutauschen. Viele positive Beispiele zeigen, wie
Radfahren bei entsprechendem Einsatz von Politik und Planung
erfolgreich gefördert werden kann. Lesen Sie mehr unter
http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2010/09/03/velo_city_konferenz_2010_in_kopenhagen.html



Unfälle: Radfahren ist sicherer als oft behauptet
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Trotz der steigenden Zahl an RadfahrerInnen werden die Verkehrsopfer
unter ihnen weniger. Damit bestätigen sich Beobachtungen, die im
Ausland längst bekannt sind. Der nachweislich steigende Radverkehr in
Österreich wirkt sich positiv auf die Verkehrssicherheit aus.
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/560190/index.do



Neues Radverleihsystem in London
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Nach Paris und vielen anderen Städten hat nun auch London erkannt, dass
das Fahrrad einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der Verkehrsprobleme
beitragen kann. 6000 Mieträder stehen EinwohnerInnen und TouristInnen
für kurze Fahrten durch die Innenstadt zur Verfügung.
http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/mit_dem_mietvelo_durch_london_1.7002674.html



Kuriositäten zum Schmunzeln
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Nicht immer erfolgt die Radverkehrsplanung im Sinne der RadfahrerInnen.
Immer wieder entstehen auch kuriose Situationen, oft auch weil
RadverkehrsplanerInnen selbst nicht Rad fahren. Die Fahrrad-Initiative
der britischen Stadt Warrington veröffentlicht auf ihrer Homepage jedes
Monat ein kurioses "Highlight" der Radverkehrsplanung, teils auch
internationaler Herkunft. Nutzen Sie den << Link, um zu den vergangenen
Monaten zu blättern:
http://homepage.ntlworld.com/pete.meg/wcc/facility-of-the-month/index.htm



Termine: - http://www.ifahrrad.at/termine